EVERYTHING BEGINS TO FLOAT
Musik
Wie immer bei INN SITU, das eigens entwickelte Konzertformat in Resonanz auf die Ausstellung: Diesen Schwerpunkt gestaltet die aus Bregenz stammende Sängerin Miriam Feuersinger.
Miriam Feuersinger und Ensemble

©Brigitte Fässler
Sie gehört zu den führenden Sopranistinnen im Bereich der geistlichen Barockmusik. Weitere Schwerpunkte ihres musikalischen Schaffens liegen im breiten Spektrum vom Barock bis zur Spätromantik sowie im Liedbereich. Miriam Feuersinger musiziert mit Dirigenten wie Jordi Savall, Ton Koopman oder Christoph Prégardien sowie mit Formationen wie dem Freiburger Barockorchester, dem Collegium Vocale Gent oder Holland Baroque. Sie ist u .a. Trägerin des Preises der deutschen Schallplattenkritik und des OPUS KLASSIK.
In ihrer Reaktion auf die Pflanzendarstellungen von Tamas Dezső beschäftigen sich die drei Musikerinnen mit Fragen der Endlichkeit, Langsamkeit und Achtsamkeit im Werk von drei ganz unterschiedlichen Komponisten. Sie spannen rote Fäden über vier Jahrhunderte Musikgeschichte, von der Barockzeit Bachs über die romantische Musik Schuberts bis ins 20. Jahrhundert von Astor Piazzolla. Die Vielfalt auf den sakral anmutenden übergroßen Bildtafeln des ungarischen Fotografen spiegelt sich in der ungewöhnlichen Instrumentierung des Trios mit Cembalo, Akkordeon und menschlicher Stimme wider.
Elina Albach

©S. Hegemann
Sie studierte an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie leitete verschiedene Ensembles wie das Ensemble Reflektor, die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und unterrichtete u. a. an der Hochschule für Musik in Dresden Kammermusik, Generalbass und Cembalo. Sie trat in verschiedenen Besetzungen und solo auf zahllosen renommierten Festivals und in legendären Häusern auf vier Kontinenten auf. 2019 erhielt sie den OPUS KLASSIK für das innovativste Konzert des Jahres, eine Trio-Version der Johannes-Passion von Bach.
Viviane Chassot

©Viviane Chassot
Sie zählt weltweit zu den herausragenden Interpret*innen auf dem Akkordeon. Neben Originalwerken für ihr Instrument spielt sie Klavierwerke von Haydn, Mozart, Rameau und verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Mit der Veröffentlichung von ausgewählten Klavierkonzerten Joseph Haydns bei Sony Classical wurde sie zur ersten Akkordeonistin in der Geschichte des Labels. Als Künstlerpersönlichkeit mit internationaler Ausstrahlung und Pionierin ihres Fachs erhielt sie 2021 den Schweizer Musikpreis. Ihre CD »Pure Bach« wurde 2022 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet.