EVERYTHING BEGINS TO FLOAT
Dialog
Jam-Session für Paläobotanikerin, Umweltanwalt, Philosoph, Saxophon und Kontrabass EVERYTHING BEGINS TO FLOAT
Die Sprecher*innen suchen sich jeweils ein Bild aus der Ausstellung aus und tauschen sich darüber vor und mit dem Publikum aus. Ein freier Dialog mit Musik zwischen unterschiedlichen Sichtweisen, inspiriert vom Werk von Tamas Dezső.
Evelyn Kustatscher

©Evelyn Kustatscher
Sie ist Paläobotanikerin und leitet die Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen. Ihre Forschung führt tief in die Erdgeschichte, wo sie fossile Pflanzen und die Dynamik urzeitlicher Ökosysteme untersucht, insbesondere während Vulkanausbrüchen, Klimawandel und Massenaussterben. Dabei geht es ihr nicht nur um vergangene Welten, sondern auch um aktuelle Fragen zur Zukunft unseres Planeten.
Johannes Kostenzer

©Johannes Kostenzer
Er ist seit 2008 der Umweltanwalt des Landes Tirol. Seine Aufgabe ist die Vertretung der öffentlichen Interessen des Natur und Umweltschutzes. Der Biologe arbeitete in Frankreich und später als Sachverständiger für das Land Tirol. 2002 gründete er das »innsbruck nature film festival«, das sich mit der Schnittstelle von Natur und Kunst beschäftigt.
Martin Huth

©Martin Huth
Er ist Universitätsassistent für Philosophie und beschäftigt sich mit der ethischen und politischen Verantwortung des Menschen im Umgang mit sich selbst und der Natur. Insbesondere geht er der Frage nach, wie wir sinnvoll auf die Verletzlichkeiten unterschiedlicher Wesen antworten können und sollen – und wo die Grenzen von Empathie, Vorstellungskraft und damit womöglich auch von Verantwortung liegen könnten.
Florian Bramböck

©Bernhard Hosteck
Er gehört zu den herausragenden Musikerpersönlichkeiten des Landes. Der Saxophonist und Komponist lehrte an der Bruckner Uni in Linz, am Tiroler Landeskonservatorium und am Mozarteum Salzburg. Er war und ist Mitglied zahlreicher Jazzformationen wie etwa des Vienna Art Orchestra, von Saxofour oder Gansch & Roses.
Walter Rumer

©Walter Rumer
Er entwickelte bereits 2019 eines der ersten INN SITU Konzerte in Reaktion auf die Ausstellung »AHNEN. Neue Porträts« der israelischen Fotokünstlerin Orly Zailer. Der Tiroler Kontrabassist ist ein Grenzgänger zwischen sogenannter Alter Musik und brandneuer Musik – Improvisation im Hier und Jetzt.